{"id":1243,"date":"2014-11-30T08:00:35","date_gmt":"2014-11-30T07:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=1243"},"modified":"2021-08-01T14:45:55","modified_gmt":"2021-08-01T12:45:55","slug":"warum-deutsche-volksmusik-bei-mir-die-arschkarte-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=1243","title":{"rendered":"Warum deutsche Volksmusik bei mir die Arschkarte hat"},"content":{"rendered":"<p>Zu Beginn: Volksmusik singende Kinder \u2013 damit kann nichts schief gehen und ich erobere dein&nbsp;Herz im Sturm:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1243-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/15-Chant-de-filage-des-jeunes-filles-Dorz\u00e9.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/15-Chant-de-filage-des-jeunes-filles-Dorz\u00e9.m4a\">https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/15-Chant-de-filage-des-jeunes-filles-Dorz\u00e9.m4a<\/a><\/audio>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Ende des letzten Artikels&nbsp;habe ich ein sch\u00f6nes, altes Wort f\u00fcr jemanden versprochen, der ohne viel theoretisches Hintergrundwissen, mehr aus dem Bauch als aus dem Buch, einfach drauflos spielt, ein gro\u00dfes Repertoire auswendig parat hat und die Zuh\u00f6rer auf einer nicht-intellektuellen, sondern eher emotional-spirituellen Ebene erreicht.<\/p>\n<p>So einer ist\u2026<!--more--><\/p>\n<h3>Ein Musikant<\/h3>\n<p>Immer, wenn ich mit solchen &#8220;Bauch-Musikern&#8221; zu tun hatte (und es wird hoffentlich noch oft der Fall sein), bleibt mir das in Erinnerung und ich meine zu sp\u00fcren, um was es &#8220;im Kern&#8221; eigentlich wirklich geht.<\/p>\n<p>Bewertung (und das war ja&nbsp;letztes Mal das Thema) mutet dort im Kern jedenfalls einigerma\u00dfen grotesk an.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir mehr Musikantentum (auch bei mir selber) und weniger bedeutsame, elit\u00e4re Mienen auf den Podien und in den Feuilletons.<\/p>\n<p>Man kann einen Gottesdienst \u2013 und nichts anderes ist gro\u00dfe Musik, egal welcher Stilrichtung \u2013 bedeutungsschwanger in Ritualen erstarren lassen.<\/p>\n<p>Oder einen Gospelgottesdienst feiern, bei dem jeder auch&nbsp;<em>mitkriegt<\/em>, dass man sich freut.<\/p>\n<p>Wer hat z. B. die Regel erfunden, dass man auch nach einem noch so mitrei\u00dfend abgelieferten&nbsp;<em>Allegro Con Fuoco<\/em>&nbsp;in der Mitte oder am Anfang eines mehrs\u00e4tzigen klassischen Werkes nicht klatschen darf \u2013 und in welchem Grab liegt er?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist k\u00fcnstlerische Tiefe einher gehend mit einer gewissen Ernsthaftigkeit: Konzentration <em>w\u00e4hrend des Vortrages<\/em> ist bei allen Beteiligten von N\u00f6ten.&nbsp;Gerade im klassischen Musikbetrieb st\u00f6\u00dft mir aber bei den &#8220;Rahmenbedingungen&#8221; der ein oder andere&nbsp;konservative Anachronismus sauer auf.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, das Musikantische auf Basis der jeweiligen Volksmusik ist&nbsp;in manch anderer Kultur (etwa der afrikanischen oder brasilianischen) um einiges pr\u00e4senter als in der unseren.<\/p>\n<h3>Deutsche Volksmusik hatte in meiner Jugend&nbsp;die Arschkarte<\/h3>\n<p>Vor allem in dieser Darreichungsform:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1243-2\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1-09-Heider\u00f6slein.m4a?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1-09-Heider\u00f6slein.m4a\">https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1-09-Heider\u00f6slein.m4a<\/a><\/audio>\n<p style=\"text-align: right;\">(Heider\u00f6slein)<\/p>\n<p>Oder so:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1243-3\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/4-03-Im-Fr\u00fchtau-zu-Berge.m4a?_=3\" \/><a href=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/4-03-Im-Fr\u00fchtau-zu-Berge.m4a\">https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/4-03-Im-Fr\u00fchtau-zu-Berge.m4a<\/a><\/audio>\n<p style=\"text-align: right;\">(Im Fr\u00fchtau zu Berge)<\/p>\n<p>Wenn ich mir eine unqualifizierte Bemerkung erlauben darf:&nbsp;Was mich betrifft, klar, die eine kann singen, der andere nicht so \u2013 aber <em>beides<\/em> <em>geht mir<\/em> <em>wahnsinnig auf den Zeiger<\/em>!<\/p>\n<p>Die 1000 Jahre im&nbsp;letzten Jahrhundert waren einfach ein paar zu viel.<\/p>\n<p>Ich bin Jahrgang 1963, als ich geboren wurde, war der 2. Weltkrieg gerade einmal 18 Jahre vorbei. Die jungen Erwachsenen von damals waren&nbsp;im Krieg oder kurz danach geboren.<\/p>\n<p>Nach all den hochgehaltenen &#8220;Preu\u00dfischen Tugenden&#8221;, den braven Zopfm\u00e4dels und vaterl\u00e4ndisch blickenden Blondburschen schlug das Pendel \u2013 zwangsl\u00e4ufig und zum Gl\u00fcck! \u2013 in genau die entgegengesetzte Richtung aus:<\/p>\n<p>Antiautorit\u00e4re Erziehung und &#8220;ziviler Ungehorsam&#8221; waren trumpf; die Zeit von RAF, APO, OPA (eins von diesen Dingen geh\u00f6rt nicht zu den anderen), Studentenunruhen, Hausbesetzungen, Sex &amp; Drugs &amp; Rock \u00b4n\u00b4Roll\u2026<\/p>\n<p>Womit wir bei der Musik w\u00e4ren:<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Kindheit und Jungend galten etwa deutsche Volkslieder, wie vieles &#8220;typisch deutsche&#8221;, bei mir und meinen Freunden&nbsp;als absolutes No-Go.<\/p>\n<h3>Doch&nbsp;mit Volksmusik aufzuwachsen bedeutet ja auch:<\/h3>\n<ul>\n<li>einfach mal so drauf los singen,&nbsp;egal, wie deine Stimme klingt<\/li>\n<li>Musizieren ohne den Anspruch, dass es gleich Kunst sein und auf die B\u00fchnen der Welt f\u00fchren muss<\/li>\n<li>ein Repertoire an Liedern, die jeder kennt<\/li>\n<li>alle stimmen ein<\/li>\n<li>alle haben&nbsp;Spa\u00df am Klang<\/li>\n<li>es wird gelacht, aber nicht <em>aus<\/em>gelacht, wenn\u00b4s mal schief t\u00f6nt<\/li>\n<li>Musik lernst du genau so m\u00fchelos und intuitiv wie deine&nbsp;Muttersprache, wenn sie&nbsp;von Geburt an Teil des t\u00e4glichen Lebens ist<\/li>\n<\/ul>\n<p>und du&nbsp;erf\u00e4hrst:<\/p>\n<p><strong>Musik war &#8220;schon immer&#8221; da (selbst als sie noch niemand gemacht hat), sie ist ewig und ein Teil von uns, anstatt etwas Externes, das du&nbsp;dir erst m\u00fchevoll, unter Selbstkasteiung im gro\u00dfen Stil, aneignen musst.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Erfahrungen haben in meiner Generation viel zu wenige gemacht.<\/p>\n<p>Denn wir&nbsp;waren auf alles Volkst\u00fcmliche regelrecht allergisch, auch auf &nbsp;Weihnachtslieder, Heimatlieder und anderes altes Liedgut. Ach ja, habe ich schon erw\u00e4hnt, dass Wanderlieder auch nicht unbedingt sein mussten? Wir fanden das derma\u00dfen&nbsp;spie\u00dfig, miefig und reaktion\u00e4r! Und haben die marschierenden Truppen gleich mitgedacht\u2026<\/p>\n<p>Schade eigentlich.<\/p>\n<h3>Aber warum war das so?<\/h3>\n<p>Nun, die Nationalsozialisten hatten der Nachkriegsgeneration all das gr\u00fcndlich ausgetrieben.&nbsp;Die &#8220;Show&#8221; war zwar&nbsp;schon ab 1945 offiziell vorbei, aber inoffiziell spukte noch so manch brauner Gedanke und Amtsinhaber&nbsp;durch den alles andere als gesunden deutschen &#8220;Volksk\u00f6rper&#8221;.<\/p>\n<p>Selbst das von der deutschen Nationalmannschaft (!) eingesungene offizielle&nbsp;Lied zur Fu\u00dfball-WM 1974 in Deutschland, und damit so etwas wie ein pr\u00e4historischer Vorl\u00e4ufer von &#8220;Auf uns&#8221; (dem WM-Song 2014 von Andreas Bourani), hatte irgendwie diesen&nbsp;fiesen Marschrhythmus:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"1100\" height=\"619\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fLNTvA27ylI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Abgefahren, oder? Immerhin scheinen mir die&nbsp;letzten 40 Jahre frisuren- und groovetechnisch nicht <em>ganz<\/em> umsonst gewesen zu sein\u2026<\/p>\n<p>Aber verstehst du, was ich meine?<\/p>\n<p>Des weitern h\u00f6ren wir jetzt, ebenfalls direkt aus den 1970er Jahren zugeschaltet, den Ray-Ban-Barden&nbsp;<em>Heino<\/em>&nbsp;mit seinem Signature-Schlager &#8220;Schwarzbraun ist die Haselnuss&#8221; (definitiv kein Link, musst du selber googeln):<\/p>\n<blockquote><p>Schwarzbraun ist die Haselnuss<\/p>\n<p>Schwarzbraun bin auch ich, &nbsp;ja ich<\/p>\n<p>Schwarzbraun muss mein M\u00e4del sein<\/p>\n<p>Gerade so wie ich<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mal abgesehen von der reimtechnischen Bankrotterkl\u00e4rung: Diese Zeilen des&nbsp;alten Soldatenliedes, obendrein von einem sehr blonden Deutschen mit rrrrrollendem R vorgetragen: Ein Riesenerfolg \u2013 das ging gar nicht!<\/p>\n<p>War ja auch nicht wirklich einf\u00fchlsam, nach<\/p>\n<ul>\n<li>6 Millionen ermordeter Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, &#8220;Zigeuner&#8221;<\/li>\n<li>Euthanasie-Programm zur Vernichtung &#8220;unwerten Lebens&#8221; (sprich geistig und k\u00f6rperlich Behinderter)<\/li>\n<li>Wehrmachts-Verbrechen wie die Ausl\u00f6schung ganzer D\u00f6rfer inklusive Frauen, Kindern, Babys w\u00e4hrend der &#8220;Eroberung von Lebensraum im Osten&#8221;<\/li>\n<li>Massen-Erschie\u00dfungen und verbranntem Land durch sehr deutsche &#8220;braune&#8221; (!) Truppen sowie eine ebenfalls sehr deutsche schwarz (!) uniformierte SS<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jazzverbot \u2192 &#8220;Negermusik&#8221;, Wehrmacht \u2192 Bundeswehr, Kriegsdienst \u2192 &#8220;Wehrdienst&#8221;, Patriotismus, Disziplin, &#8220;deutsche Tugenden&#8221;, Blut und Boden, Vaterland, \u2026<em>Volksmusik<\/em>\u2026 tja.<\/p>\n<h3>Zuviel &#8220;Volk&#8221; beim&nbsp;Volkssport Nr. 1<\/h3>\n<p>Und sogar noch w\u00e4hrend der WM 2006 (dem &#8220;Sommerm\u00e4rchen&#8221;) habe ich bei all den pl\u00f6tzlich zur Schau gestellten<\/p>\n<ul>\n<li>Deutschland-Flaggen<\/li>\n<li>Deutschland-H\u00fcten<\/li>\n<li>Deutschland-Schals<\/li>\n<li>Deutschland-T-Shirts<\/li>\n<li>Deutschland-Au\u00dfenspiegel-Kondomen<\/li>\n<li>Deutschland-Deutschen<\/li>\n<\/ul>\n<p>einen irritierenden Subtext mitgedacht und war&nbsp;durch&nbsp;jede kollektiv angestimmte Nationalhymne und die &#8220;\u00b4SCHLAND!!!&#8221; gr\u00f6lenden Menschenmassen in den Stadien und beim Public Viewing, auf den Fanmeilen oder anderswo, unangenehm ber\u00fchrt. So richtig genie\u00dfen kann ich solche Ansammlungen und deren&nbsp;Laut\u00e4u\u00dferungen nicht. Mir entgeht da was, vermute ich\u2026<\/p>\n<p>Aber wenigstens bin ich nicht der einzige.<\/p>\n<p>Viele meiner Altersgenossen sind in Sachen Nationalstolz und seiner Symbole befangen \u2013 und eben auch&nbsp;in Sachen Volksmusik.<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde sich lohnen, <i>letzteres<\/i>&nbsp;bei folgenden Generationen wieder zu \u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p><b>Wir brauchen&nbsp;eine moderne, frische, gleichzeitig traditionelle <em>und<\/em> progressive, kurz: unmuffige Volksmusik, die Spa\u00df macht.<\/b><\/p>\n<p><b>Und die Musikanten, die sie spielen!<\/b><\/p>\n<p>In diesem Sinne:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1243-4\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/06-Himmi-chant-de-jeunes-filles-Teda.m4a?_=4\" \/><a href=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/06-Himmi-chant-de-jeunes-filles-Teda.m4a\">https:\/\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/06-Himmi-chant-de-jeunes-filles-Teda.m4a<\/a><\/audio>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hast du&nbsp;\u00e4hnliche oder andere Erfahrungen in deiner&nbsp;Jugend gemacht?<\/p>\n<p>Woher k\u00f6nnte die &#8220;neue Volksmusik&#8221; kommen?<\/p>\n<p>Wie m\u00fcsste sie sich anh\u00f6ren?<\/p>\n<p>Ideas welcome.<\/p>\n<p>(Hey, aber das 7:1 unserer Jungs gegen Brasilien bei der Fu\u00dfball-WM 2014 war schon der Hammer! Und der Siegtreffer im Finale: Schlichtweg&nbsp;&nbsp;g\u00f6ttlich \u20131 A vorbereitet und gro\u00dfartig&nbsp;verwandelt, eventuell w\u00fcrde ich mich zu einem zaghaften &#8220;\u00b4Schl\u00e4ndchen!&#8221; hinrei\u00dfen lasssen\u2026)<\/p>\n<hr>\n<p>Artikelbild:&nbsp;Gabi Eder &nbsp;\/ <a title=\"Pixelio\" href=\"http:\/\/www.pixelio.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixelio.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn: Volksmusik singende Kinder \u2013 damit kann nichts schief gehen und ich erobere dein&nbsp;Herz im Sturm: &nbsp; Am Ende des letzten Artikels&nbsp;habe ich ein sch\u00f6nes, altes Wort f\u00fcr jemanden versprochen, der ohne viel theoretisches Hintergrundwissen, mehr aus dem Bauch als aus dem Buch, einfach drauflos spielt, ein gro\u00dfes Repertoire auswendig parat hat und die Zuh\u00f6rer auf einer nicht-intellektuellen, sondern eher emotional-spirituellen Ebene erreicht. 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