{"id":1745,"date":"2015-03-31T18:00:13","date_gmt":"2015-03-31T16:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=1745"},"modified":"2021-08-01T14:45:36","modified_gmt":"2021-08-01T12:45:36","slug":"das-gute-kuenstlerleben-so-gehts-teil-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=1745","title":{"rendered":"Das gute K\u00fcnstlerleben \u2013 so kriegst du&#8217;s hin (Teil 2\/3)"},"content":{"rendered":"<h3>Noch&nbsp;nie war meine Musik eine finanzielle S\u00e4ule meiner Existenz<\/h3>\n<p>So, nu isses raus. Is doch egal\u2026<\/p>\n<p>&#8220;Aber du bist doch Musiker, wie jetzt?&#8221;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ok, noch einmal mit ein paar dunkelblauen&nbsp;Zusatzpixeln, dann wird klarer, was ich meine:<\/p>\n<p>Noch nie war&nbsp;<b>meine&nbsp;<\/b>Musik eine finanzielle S\u00e4ule meiner Existenz.<\/p>\n<p>Und wenn ich mir das richtig \u00fcberlege, muss ich sogar noch ein weiteres Mal auf den &#8220;Bold&#8221;-Button dr\u00fccken, denn im Grunde muss es hei\u00dfen:<\/p>\n<p>Noch nie war&nbsp;<b>meine&nbsp;<\/b>Musik eine&nbsp;<b>finanzielle<\/b>&nbsp;S\u00e4ule meiner Existenz.<\/p>\n<p>Weil, ganz recht, ich bin Musiker, und da ist sie nat\u00fcrlich eine tragende&nbsp;<b>seelisch<\/b>&#8211;<b>emotionale<\/b>&nbsp;S\u00e4ule, w\u00e4hrend ich hier meine 80 Jahre (?) abkaspere. Ohne sie mog I&nbsp;ned, und diesen Status erreicht h\u00f6chstens noch meine Frau.<\/p>\n<h3>ZEN<\/h3>\n<p>Als ich Anfang 20 war, hat mich \u00fcbrigens eine fr\u00fche Freundin mal allen Ernstes gefragt, ob ich jetzt sie oder die Musik mehr lieben und f\u00fcr was ich mich entscheiden w\u00fcrde, wenn ich m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Das war ein Fehler.<\/p>\n<p>An alle Musiker-Freundinnen da drau\u00dfen: Ihr wollt die Antwort, die ein Musiker mit Anfang 20 euch auf so eine Frage geben wird, nicht wirklich wissen\u2026<\/p>\n<p>Eine eure Seele streichelnde Replik ist&nbsp;\u00fcberhaupt und im g\u00fcnstigsten Fall erst zu erwarten, wenn Ihr mindestens 25 Jahre in Treue fest zu eurem Musiker gestanden habt&nbsp;<b>ohne die Frage zu stellen<\/b>.<\/p>\n<p>Aber dann braucht ihr nicht mehr zu fragen, weil ihr die Antwort kennt.<\/p>\n<p>Irre, oder?<\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zum eigentlichen Thema: Fr\u00fcher war einer meiner Lieblingss\u00e4tze, wenn mich Leute gefragt haben, was ich denn so mache:<\/p>\n<blockquote><p>Ich bin Musiker \u2014 und mein Hobby ist&nbsp;<em>gute<\/em>&nbsp;Musik.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittlerweile m\u00fcsste es zwar eher hei\u00dfen: &#8220;Ich bin Musiker \u2014 und mein Hobby ist&nbsp;<em>meine<\/em>&nbsp;Musik&#8221;, aber das sind Nuancen.<\/p>\n<p>Ja, ja, wenn das mit der Musik mal nicht mehr so funzt, werde ich Aphoristiker.<\/p>\n<p>Und noch etwas steht fest: Ein sowohl auf finanzieller als auch k\u00fcnstlerischer Ebene erf\u00fcllendes <b>Musikerdasein ist eine&nbsp;<em>Mischkalkulation mit Querfinanzierung<\/em><\/b>, der folgende sehr einfache&nbsp;\u00dcberlegung zu Grunde liegt:<\/p>\n<h2>Deine Kunst-Mucke ist dir heilig. So.<\/h2>\n<p>Es muss einen &#8220;gesch\u00fctzten Bereich&#8221; geben, in dem sie statt finden kann.<\/p>\n<p>Gesch\u00fctzt vor Dienstleistungs-Erwartungen und Verwertungsdruck aller Art. Kunst&nbsp;soll also so weit wie m\u00f6glich unabh\u00e4ngig von finanziellen Zw\u00e4ngen sein. Das&nbsp;<em>muss<\/em>&nbsp;sie sogar, wenn keiner was f\u00fcr sie zahlt.<\/p>\n<p>Und das bedeutet vor allem 2 Dinge:<\/p>\n<p>1. Da du&nbsp;nicht bereit bist\b, deiner Kunst ein menschenw\u00fcrdiges Leben zu opfern (ja, ganz recht, du hast&nbsp;<em>Anspr\u00fcche<\/em>!) oder gar (wie romantisch? \u2013 Nein: Wie&nbsp;<em>d\u00e4mlich<\/em>!) f\u00fcr sie zu sterben \u2013 muss das Geld zum Leben zu einem gro\u00dfen Teil woanders her kommen. Eine Einstellung, die \u00fcbrigens auch meine Familie zu sch\u00e4tzen wei\u00df (auch, wenn\u00b4s mit Paul Simon und Sting trotzdem nichts wird, siehe <a title=\"Das gute K\u00fcnstlerleben \u2013 so kriegst du\u2019s hin (Teil 1\/3)\" href=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil 1<\/a>).<\/p>\n<p>2. Du&nbsp;misst bei Gagen- und Honorarverhandlungen mit&nbsp;<em>unterschiedlichem Ma\u00df<\/em>&nbsp;(h\u00f6re ich da ein leises&nbsp;&#8220;Tss, tss, tss\u2026&#8221; aus den hinteren Reihen?).<\/p>\n<h3>Brotjob und&nbsp;Kunst<\/h3>\n<p>Mir zum Beispiel gibt zur Zeit&nbsp;das Unterrichten in Form einer Dozentenstelle an der BFS f\u00fcr Musik M\u00fcnchen <b>finanzielle und damit k\u00fcnstlerische Unabh\u00e4ngigkeit<\/b>.<\/p>\n<p>So ein Brotjob sollte, damit es mit dem &#8220;guten Leben&#8221; klappt, selbstverst\u00e4ndlich&nbsp;nach deinen&nbsp;Vorlieben, F\u00e4higkeiten und Schmerzgrenzen ausgesucht werden.&nbsp;Die liegen&nbsp;bei jedem woanders und k\u00f6nnen sich im Lauf der Jahre durchaus immer wieder&nbsp;\u00e4ndern.<\/p>\n<p>F\u00fcr den einen oder anderen&nbsp;kann&nbsp;sogar eine musikferne T\u00e4tigkeit die bessere Wahl sein, als, sagen wir, mit der Gala- oder Tanzband jedes Wochenende zur Bierzelt-, Hochzeits- oder Firmenfeier-Experience aufzubrechen.&nbsp;Ich kenne aber auch Musiker, die genau das lieber machen als Unterricht zu geben.<\/p>\n<p>Ist alles ok, lass deinen Blick durch einen beliebigen U-Bahn-Waggon zur Rush-Hour schweifen, und dir&nbsp;wird klar: Das Konzept Mensch beruht auf Unterschiedlichkeit, und so gibt es&nbsp;auch f\u00fcr jeden Musiker&nbsp;seine ganz pers\u00f6nliche&nbsp;<em>Rote Linie<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">W\u00e4hrend also f\u00fcr die Kommerzband, die Produktion am Stadttheater oder die Dozentenstelle bitte ein Honorar&nbsp;im erfreulichen Bereich am Start ist, darf das spannende&nbsp;Kunst-und Musik-Projekt,&nbsp;die Band mit den interessanten Eigenkompositionen oder das selbst initiierte Musical nicht am nicht vorhandenen Geld scheitern!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mach diese Dinge&nbsp;<em>trotzdem<\/em>&nbsp;und du&nbsp;wirst in anderen, ausgesprochen nachhaltigen W\u00e4hrungen entlohnt:&nbsp;<b>K\u00fcnstlerisches Wachstum, Erf\u00fcllung und Selbstrespekt.<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ist getestet, funktioniert.<\/p>\n<blockquote><p>Kunst ist sch\u00f6n, macht aber viel Arbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Karl Valentin<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026mitunter unbezahlte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch obwohl in meinem Fall&nbsp;der diesbez\u00fcgliche Rahmen abgesteckt ist, komme auch ich zwischendurch immer wieder ins Gr\u00fcbeln:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Vielleicht spiele ich ja auch mit <i>meiner<\/i> Band doch mal auf Eintritt, wenn der Club in erreichbarer N\u00e4he ist, Konzertatmosph\u00e4re (also ein konzentriertes Publikum) verspricht und ehrenvolle 15 oder 18 Euro Eintritt verlangt?<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Kann ich das angebotene Herzens-Projekt noch annehmen oder fehlt mir dazu Zeit&nbsp;und Energie, w\u00fcrde ich meinen Brotjob dann noch so engagiert aus\u00fcben k\u00f6nnen, wie es mein eingebautes Qualit\u00e4tsmanagement verlangt?<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">M\u00f6chte ich noch eine weitere Stunde gut bezahlten Unterricht geben oder viel lieber eine Stunde mehr Zeit haben zum Musik h\u00f6ren, Spazieren gehen, \u00fcben, Wolken z\u00e4hlen, B\u00e4ume anstarren\u2026?<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Und kann ich mir das \u00fcberhaupt leisten?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kann, will, m\u00f6chte, soll ich\u2026?&nbsp;Das ist ok und normal, in Routine erstarrst du&nbsp;in diesem Job jedenfalls nicht.<\/p>\n<h3>Fr\u00fcher war alles\u2026 anders<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/record-336626_1280.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1806\" data-permalink=\"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?attachment_id=1806\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/record-336626_1280.jpg?fit=1280%2C853&amp;ssl=1\" 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(Selbst-) Respekt gegen\u00fcber Kunst und K\u00fcnstler verlangt von uns und unserem Publikum aber auch einen bestimmten Umgang mit&nbsp;Musikaufnahmen.<\/p>\n<p>Traditionell oberstes Ziel war bisher:&nbsp;Der&nbsp;<strong>Plat-ten-deal&nbsp;<\/strong>(Mu-ha-ha-ha-harr\u2026!). Das Gro\u00dfe Erbe der Analogen \u00c4ra.<\/p>\n<p>Aber in aller Bescheidenheit:&nbsp;Was n\u00fctzt dir Label&nbsp;und Band\u00fcbernahmevertrag (= du lieferst ein fertiges Master an, hast also s\u00e4mtliche Kosten f\u00fcr&nbsp;Studio, Mastering, Musiker selber getragen), wenn zwar Layout&nbsp;und Herstellungskosten \u00fcbernommen werden. Du danach aber<\/p>\n<ul>\n<li>der Plattenfirma&nbsp;erst einmal ein&nbsp;vertraglich vereinbartes Kontingent der&nbsp;eigenen Scheibe abkaufen musst,<\/li>\n<li>die Jahresabrechnung der On- und Offline-Verk\u00e4ufe mit einem sagenhaften zweistelligen Betrag auf deinem Girokonto zu Buche schl\u00e4gt, nachdem sich das&nbsp;Promotion-Zeitfenster von 3 Wochen um den Release-Termin herum geschlossen hat, und<\/li>\n<li>dank obligatorischem Verlagsvertrag 40% deiner GEMA-Tantiemen, die du&nbsp;f\u00fcr deine&nbsp;Konzerte bekommst, an die Plattenfirma geht. Konzerte wohl gemerkt, die&nbsp;<em>du&nbsp;selber&nbsp;<\/em>(und niemand sonst!)<em>&nbsp;<\/em>unter Blut, Schwei\u00df und Tr\u00e4nen an Land gezogen hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das ist eine Situationsbeschreibung, kein Vorwurf.&nbsp;Wahrscheinlich tun alle wie immer ihr Bestes und jeder Musiker, der sich an Konzertakquise versucht,&nbsp;wei\u00df nat\u00fcrlich, dass es im Augenblick, sicher auch f\u00fcr engagierte Plattenfirmen, gelinde gesagt&nbsp;<em>etwas<\/em>&nbsp;<em>schwierig<\/em>&nbsp;ist.<\/p>\n<p>So, wie die Dinge heute liegen, mit<\/p>\n<ul>\n<li>Online-Vertriebs-Dienstleistern wie TuneCore,&nbsp;DooLoad, YouTunes, Zimbalam, bandcamp, CD-Baby,<\/li>\n<li>Download-Portalen wie iTunes, amazon, musicload und<\/li>\n<li>Streaming-Diensten wie Spotify, Napster, Deezer, simfy, soundcloud (die Liste ist bei weitem nicht vollst\u00e4ndig),<\/li>\n<\/ul>\n<p>ist uns &#8220;Klein-K\u00fcnstlern&#8221; jedoch schlichtweg die Notwendigkeit einer Plattenfirma abhanden gekommen, vor allem, <i>so lange sie nach den Mustern der Analogen \u00c4ra agiert<\/i>. Dabei hat sie noch niemals f\u00fcr diejenigen Sinn gemacht, die einfach nur so im Portfolio mitschwimmen, der Unterschied ist: <b>Heute gibt es Alternativen<\/b>.<\/p>\n<p>Man ist geneigt, desillusioniert in seinen Bart zu m\u00fcmmeln: &#8220;Nichts mit meiner Musik zu erwirtschaften&nbsp;bekomme ich auch alleine hin. Wenigstens verdient dann niemand ohne Gegenleistung an meinen GEMA-Tantiemen mit.&#8221;<\/p>\n<p>Ok,&nbsp;ich mach dir einen Vorschlag:&nbsp;Wir maulen jetzt gemeinsam genau ein Vierteljahr lang.<\/p>\n<p>Danach aber, im 3. und letzten Teil,&nbsp;besch\u00e4ftigen wir uns&nbsp;schleunigst mit den Alternativen und einem positiven Ausblick.<\/p>\n<p>Weil es ist doch so: Noch viel weniger als Jazzmusiker braucht die Welt <em>weinerliche<\/em> Jazz-Musiker.<\/p>\n<p>Falls du Freunde oder Bekannte hast, die das Thema &#8220;Kunst und Kommerz&#8221;ebenfalls interessiert, teile diesen Artikel \u00fcber &#8220;Sharen mit&#8221; ganz unten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>A jazz musician needs more than courage.<\/p>\n<p>He needs talent, imagination, discipline, and intensity as well.<\/p>\n<p>He may also need a day gig or generous parents.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808000;\">Don Grolnick<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"1100\" height=\"619\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pTH9squg_us?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"1100\" height=\"619\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lK0f38B0y4w?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<hr>\n<p>Bildnachweis<\/p>\n<p>Artikelbild: Public Domain<\/p>\n<p>Plattenspieler: Honeypix &nbsp;\/&nbsp;<a title=\"Pixelio\" href=\"http:\/\/www.pixelio.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pixelio.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch&nbsp;nie war meine Musik eine finanzielle S\u00e4ule meiner Existenz So, nu isses raus. 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