{"id":2896,"date":"2017-12-31T18:30:56","date_gmt":"2017-12-31T16:30:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=2896"},"modified":"2020-01-15T13:30:00","modified_gmt":"2020-01-15T11:30:00","slug":"maenner-die-auf-zettel-starren-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=2896","title":{"rendered":"M\u00e4nner, die auf Zettel starren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><b>INFORMATION F\u00dcR ALLERGIKER!<\/b>&nbsp;<strong>Dieser Text kann Kommas und eingeschobene Nebens\u00e4tze enthalten.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Da bin ich wieder, denn ich bin wieder da.<\/p>\n<p>Schon seit Ende August.<\/p>\n<p><span id=\"selectionBoundary_1503827960759_15808573295226347\" class=\"rangySelectionBoundary\"><\/span>Da sind meine Frau und ich aus unserem auf 2 (!) Orte verteilten Luxusurlaub im Spreewald und in L\u00fcbow (nahe Wismar) wiedergekommen.<\/p>\n<p>W<em>enn jemand eine Reise tut, dann kann er was erz\u00e4hlen<\/em>.&nbsp;Das ist grottiges Deutsch, aber es stimmt.<\/p>\n<p>Verhaltensauff\u00e4lligkeiten sind bei K\u00fcnstlern ja eher die Regel (schau mich und das hier&nbsp;an).&nbsp;Mit leichtem &#8220;Offset&#8221; durchs Leben schweben \u2013 herrlich!<\/p>\n<p>Doch auch innerhalb der Parallelgesellschaft gibt es Konventionen. Und wenn du die <em>doppelte<\/em> Verneinung lebst, wird&#8217;s&nbsp;<em>richtig<\/em> schwierig.<\/p>\n<p>Das ist mir in der Nikolaikirche in Wismar klar geworden. Dort haben wir ein Konzert von 4 Klassischen Musikern (3 Posaunisten und ein Schlagzeuger) besucht. Ihr Programm hie\u00df&nbsp;&#8220;Der wei\u00dfe Hai im Alpensee und Johann Sebastian Bach&#8221;.<\/p>\n<p>Verr\u00fcckte Geschichte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer den gleichnamigen Film mit George Clooney kennt, wei\u00df, wie sie aussehen: &#8220;M\u00e4nner, die auf Ziegen starren&#8221;.<\/p>\n<p>Das sind die einen.<\/p>\n<p>In Wismar in der Kirche begegnen wir einem von den anderen:<\/p>\n<p>Diesem Schlagzeuger, den Kopf permanent nach links Richtung Notenst\u00e4nder gewendet. Eine unsichtbare Macht scheint Besitz von ihm ergriffen zu haben und ihn in ihrer unnachgiebigen, eisernen Klaue zu halten.<\/p>\n<p>Hm, oder einfach Nackenstarre?<\/p>\n<p>W\u00e4re eine ambulante Teilmassage das Mittel der Wahl?<\/p>\n<p>Ich entscheide mich dagegen.<\/p>\n<p>Seine Augen suchen weder den Kontakt zu den Kollegen auf der B\u00fchne, noch zum Publikum oder sich selbst.<\/p>\n<p>In letzterem Fall w\u00e4ren sie geschlossen.<\/p>\n<p>Sind sie aber nicht, sondern starren wie gebannt auf eine<\/p>\n<h3>Geheimnisvolle Notation<\/h3>\n<p>&#8220;Klar&#8221;, denkst du, &#8220;der Schlagzeug-Part einer Adaption von <em>Medusa tr\u00e4umt \u2013 3 monolithische Metaphern f\u00fcr kleine Schnarrtrommel und Cimbalon. <\/em>Da muss man h\u00f6llisch aufpassen, dass die multiple Metrik nicht beliebig r\u00fcberkommt, wie jederzeit l\u00e4ssig von einem guten Jazz-\/Rock-\/Pop-Drummer improvisiert. W\u00e4hrend das <em>vierfache piano<\/em> in Abschnitt &#8220;Y (ringend, dr\u00e4ngend)&#8221; doch eine Spur zu sehr Richtung <em>piano-pianissimo<\/em> tendiert. Werktreue ist oberstes Gebot!&#8221;<\/p>\n<p>Oder handelt es sich am Ende gar um das ber\u00fcchtigte, von jedem Schlagwerker beim Bewerbungs-Slam f\u00fcr&#8217;s A-Orchester gef\u00fcrchtete,&nbsp;<em>Chromatasma Complexum f\u00fcr gro\u00dfe Trommel<\/em> aus dem <em>Agnus Dei<\/em> der unvollendeten Messe von Klaus-Willibald Serafin?<\/p>\n<p>Schon bei der Urauff\u00fchrung im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 1971 war die Komplexit\u00e4t und Unfassbarkeit dieses &#8220;Parforceritts durch die Stille&#8221;, wie es im Pressetext hie\u00df, f\u00fcr die Publikums-Hysterie verantwortlich, die noch w\u00e4hrend der in Doppel-Ganzen ekstatisch einher schreitenden Zweiten Introduktion einsetzte.&nbsp;Stellten deren Basstrommel-Tupfer doch alles in Frage, was unter dem \u00fcberkommenen Begriff &#8220;Musik&#8221; die Entwicklung des Menschen zu seiner n\u00e4chsth\u00f6heren Bewusstseins-Ebene verhindert hatte.<\/p>\n<p>Und wie die meisten Revolutionen forderte auch jene des Jahres 1971 Opfer.&nbsp;Die Augenzeugen-Berichte&nbsp;\u00fcber die abgebrochene Premiere des &#8220;Nachkriegswunders und Jahrhundertwerks&#8221; (Fachzeitschrift&nbsp;<em>Gesellschaft und Musik<\/em>) stimmen im Wesentlichen \u00fcberein und die Geschehnisse gelten mittlerweile als historisch gesichert:<\/p>\n<h3>Chronologie einer Katastrophe<\/h3>\n<p>Bereits vor Konzertbeginn wurde sich im Publikum vereinzelt, jedoch unverhohlen, geschn\u00e4uzt. Nach den ersten, laut Spielanweisung &#8220;zaghaft, zaudernd&#8221; auszuf\u00fchrenden T\u00f6nen gesellten sich die obligaten Konzert- und Theater-Huster hinzu. Nichts Ungew\u00f6hnliches w\u00e4hrend besonders filigraner Passagen. Bekanntlich unausweichlich, sobald die Musik f\u00fcr einen Augenblick zur Ruhe kommt.<\/p>\n<p>Am Beginn des <em>Chromatasma<\/em> nun haben wir es aber mit einer komplex verschachtelten Pausen-Sequenz zu tun, die der Basstrommel-Virtuose Carl Ferdinand von Liebig&nbsp;unbeirrt und mit der gebotenen, tief empfundenen Ernsthaftigkeit musizierte. Er war&nbsp;zu jener Zeit Erster Schlagwerker der Staatsoper Hamburg und f\u00fcr den Komponisten &#8220;der Einzige im deutschsprachigen Kulturraum, der die Partitur in meinem Sinne umzusetzen im Stande ist&#8221;.<\/p>\n<p>Huster und Schn\u00e4uzer jedoch agierten schon bald in immer schnellerer Folge,&nbsp;<em>molto<\/em>&nbsp;<em>accelerando<\/em>&nbsp;bei gleichzeitig bedrohlichem&nbsp;<em>crescendo diabolico<\/em>. Offensichtlich dem Reflex folgend, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen. Dabei angestachelt durch die \u00fcberdurchschnittlich umf\u00e4ngliche Stille in dem epochalen Werk Serafins<em>.<\/em>&nbsp;Als die ersten begannen zu hyperventilieren \u2013 es waren wohl auch Asthmatiker im Publikum \u2013, war die B\u00fcchse der Pandora ge\u00f6ffnet und binnen Sekunden steigerte&nbsp;sich das&nbsp;ganze Geschlonze zu einer&nbsp;alles erschlagenden, kruden Kakophonie.<\/p>\n<p>In h\u00f6chster Not und von Kr\u00e4mpfen gesch\u00fcttelt, wickelten alle im Parkett und den drei ausverkauften R\u00e4ngen ihre massenweise in Hand- oder Sakkotaschen mitgef\u00fchrten Halsbonbons aus. Wie gewohnt <em>agitato e fortissimo&nbsp;<\/em>knisternd. Die leeren Bonbonpapiere warfen sie in einer hilflosen \u00dcbersprungshandlung mit verzweifelter Vehemenz Richtung B\u00fchne. Vermeintlich die Quelle all der sadistisch-minimalistischen Provokation (die wenigsten kamen an, aber es sah sch\u00f6n aus).<\/p>\n<p>Die Drops selbst verschwanden in ihren von Panik grotesk verzerrten, mal vor Entsetzen br\u00fcllenden, mal irre lachenden M\u00e4ulern, woraufhin der infernalische L\u00e4rm von in agressivstem Vernichtungswillen zerbissenem Naschwerk einsetzte. Er mischte sich inmitten der wie bunte Riesen-Schneeflocken sanft zu Boden schwebenden Bonbonpapiere mit den Schreien, dem Husten und Gurgeln, bald auch mit dem Ger\u00e4usch splitternder St\u00fchle und brechender Knochen.<\/p>\n<p>Dem sich beim in wildem Furor erfolgten Sturm auf die B\u00fchne auch dasjenige einer zerberstenden historischen Konzert-Basstrommel aus dem Jahr 1794, aus der Werkstatt des gro\u00dfen Federico Rizzi aus Taleggio, anschloss.<\/p>\n<p>Diese Szenen waren nur noch mit den Tumulten bei der Urauff\u00fchrung von Igor Stravinskys <em> Le&nbsp;Sacre Du Printemps&nbsp;<\/em>(Paris, 1913) vergleichbar.<\/p>\n<p>Von Liebig hatte das Podium bereits w\u00e4hrend des einsetzenden Papier-Regens eiligen Schrittes verlassen. Kopfsch\u00fcttelnd und wie ein&nbsp;ver\u00e4ngstigtes, waidwundes Tier auf der Hinterb\u00fchne kauernd, beobachtete&nbsp;er die Szenerie seither durch ein Loch im Vorhang.&nbsp;Nach der Zerst\u00f6rung seines geliebten Instruments vom Gef\u00fchl tiefster Verlassenheit \u00fcberw\u00e4ltigt, weinte er, stumm und verzagt, dicke, salzige Tr\u00e4nen.<\/p>\n<hr>\n<p>Tja,\u2026<\/p>\n<p>\u2026so mag das gewesen sein anno &#8217;71,&nbsp;aber\u2026<\/p>\n<p>\u2026auf dem Notenpult unseres Schlagzeugers <em>muss<\/em> etwas anderes liegen. Denn was man h\u00f6rt, ist ein\u2026<\/p>\n<h3>Samba-Rhythmus-Pattern<\/h3>\n<p>\u2026in Finessen-Klasse &#8220;Heimorgel-Begleitautomatik&#8221;. Modell:&nbsp;Concordia MusicStar 3500. Und wie das Chassis, so der Groove: h\u00f6lzern.<\/p>\n<p>Aber auf was ist dann des Trommlers Blick geheftet? Was liest der da? Bei einem Standard-Samba-Groove?<\/p>\n<p>&#8220;\u2026Faulenzer 29, Faulenzer 30, Faulenzer 31, Achtung! Jetzt gleich! Generalakzente tutti, uijuijui!: <b>Pataapatamm<\/b> \u2013 (Dreiachtel-Pause) \u2013 <b>Patschuckaaa<\/b>; uff, ok, geschafft, dann also gleich wieder diesen Samba-Rhythmus, na, der ist ja jetzt schon ein alter Bekannter, Faulenzer 1, Faulenzer 2\u2026&#8221;.<\/p>\n<p>Wtf\u2026?!?<\/p>\n<p>N\u00e4chster Versuch: Ich erinnere mich an einen Studien- und Bandkollegen. Er bezeichnete sich selbst immer als &#8220;Prisoner of Sexism&#8221; und hatte sich als solcher den steinigen Weg durch das f\u00fcr seinen Geschmack etwas trocken geratene Grundlagen-Werk &#8220;Rudiments &amp; Paradiddles, Basic Exercises for Drummers&#8221; mit strategisch im Heft platzierten Playboy-Mittelseiten-Bunnys vers\u00fc\u00dft (es gab noch keine Smartphones). Nach jeder erfolgreich absolvierten \u00dcbeeinheit war es anscheinend Zeit f\u00fcr eine kleine Belohnung\u2026<\/p>\n<p>Wir wollen hier nicht zu sehr ins Detail gehen, aber eine von mir bei Gelegenheit diskret, doch gewissenhaft durchgef\u00fchrte haptisch-olfaktorische Untersuchung der betreffenden &#8220;Fremd-Seiten&#8221; ergab ein ersch\u00fctterndes, jedoch f\u00fcr den Fachmann eindeutiges Ergebnis.<\/p>\n<p>Von meinem Platz in der Kirche aus kann ich zwar nicht ausmachen, was da jetzt genau auf den Bl\u00e4ttern in der Schlagzeug-Mappe steht. Aber, nee, es sind auf gar keinen Fall h\u00fcbsche, nackte, blutjunge und willige Frauen in aufreizenden Posen zu sehen. Die w\u00fcrde ich erkennen. Alter Reflex. Selbst wenn es bei mir schon langsam Richtung &#8220;Prisoner of Realism&#8221; geht.<\/p>\n<p>Dann f\u00e4llt es mir wie ein Schuppen aus den Haaren \u2013 BROCH\u2026 PATAKLUNKSCH!:&nbsp;Was hatten wir mit der Band aus unserer Jazzschool-Klasse immer als erstes am Probeabend gemacht, nachdem bei meinem Eintreffen ein l\u00e4chelnder und in sich ruhender Drummer das Rudiments-Buch zugeklebt, \u00e4h, -geklappt hatte und auch die Herren Bassist (immer laid back) und Gitarrist endlich im Probe-Verlie\u00df im 3. Tiefgaragen-Untergeschoss eingetrudelt waren (&#8220;Sorry, bin zu sp\u00e4t, daf\u00fcr hab ich &#8216;n neuen Song dabei, fehlen nur noch Vers, Bridge und Refrain, aber das Riff steht, hier, h\u00f6mma\u2026&#8221;)?<\/p>\n<p>Ja, genau, richtig, ich erinnere mich, als w\u00e4re es gerade erst im vorigen Leben gewesen:<\/p>\n<h3>GEJAMT<\/h3>\n<p>hatten wir! Drauflos gespielt ohne Angst, den Faden oder das Gesicht zu verlieren. Bleibende Sch\u00e4den am Tonalen Zentrum und einem nachvollziehbaren Taktgef\u00fcge haben wir enthusiastisch in Kauf genommen, kurz:<\/p>\n<p><em>Wir haben uns locker gemacht.<\/em><\/p>\n<p>Irgendeiner hat halt mit irgendetwas angefangen, dann hie\u00df es: Ohren auf, Impulsen folgen, Impulse geben, immer dem m\u00e4andernden Fluss nach.<\/p>\n<p>Manchmal kam eine Staustufe und danach war alles anders.<\/p>\n<p>Manchmal war ich der Chef, ein anderes Mal v\u00f6llig ohne Inspiration.&nbsp;Dann haben mich die anderen getragen, untergegangen bin ich nie.<\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne Erfahrung.<\/p>\n<p>Mitunter war der Jam grottenschlecht, aber an vielen Abenden nicht weniger als magisch.<\/p>\n<p>Und ich bin mir da inzwischen ganz sicher: Der kopfm\u00e4\u00dfig links eingerastete Schlagwerker (nicht politisch gemeint)&nbsp;<em>hat nie gelernt zu jammen<\/em>.<\/p>\n<p>Let&#8217;s face it: Er zieht seine&nbsp;Groove-Hose mit der Kneifzange an.<\/p>\n<p>Dabei verr\u00e4t doch schon die Sprache, welcher unserer Sinne Priorit\u00e4t beim Musizieren haben sollte, oder?<\/p>\n<p>Wir<em> h\u00f6ren<\/em>&nbsp;Musik, wir <em>schauen<\/em> sie nicht.<\/p>\n<h3>H\u00f6rst du Gem\u00e4lde?<\/h3>\n<p>H\u00e4ltst du im Louvre dein Ohr an die Mona Lisa, damit sich dir die ganze Pracht des Meisterwerks erschlie\u00dft?<\/p>\n<p>Kann ich dir schon deshalb nicht empfehlen, weil&nbsp;sofort der Alarm los geht, wenn du einem Exponat derart auf die Pelle r\u00fcckst. (Den kannst du dann zwar h\u00f6ren \u2013 ist aber keine Kunst.)<\/p>\n<p>Ach ja, wie, findest du, schmeckt eigentlich Beethovens 9.?<\/p>\n<p>Damit keine Missverst\u00e4ndnisse aufkommen:<\/p>\n<p>Klar solltest du Notist zu sein, wenn du als &#8220;Working Musician&#8221; im Musik-Business deine Job-Chancen vergr\u00f6\u00dfern und in bestimmten Kreisen (zu denen ich \u00fcbrigens nicht geh\u00f6re) halbwegs ernst genommen werden willst.<\/p>\n<p>Noten helfen ja auch<\/p>\n<ul>\n<li>beim Einstudieren<\/li>\n<li>beim Rekapitulieren<\/li>\n<li>beim effizienten\n<ul>\n<li>Erfassen<\/li>\n<li>Vermitteln<\/li>\n<li>Archivieren deiner Ideen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>als Gedankenst\u00fctze auf der B\u00fchne<\/li>\n<li>beim Unterrichten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber denk dran: Es sind <em>die&nbsp;<\/em><em>T\u00f6ne<\/em>, die klingen, <em>nicht<\/em> die schwarzen Zeichen.<\/p>\n<p>Deshalb ist Notation auch nicht die &#8220;Sprache der Musik&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Musik selbst&nbsp;ist die Sprache.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Klar kann es sch\u00f6n sein, etwas \u201evorgelesen\u201c zu bekommen.<\/p>\n<p>Aber ein guter Redner \u2013 und nichts anderes bist du, wenn du dich musikalisch \u00e4u\u00dferst \u2013 schaut h\u00f6chstens ab und an zur Orientierung ins Manuskript, oder?<\/p>\n<p>Am \u00fcberzeugendsten, am mitrei\u00dfendsten ist ein gelungener freier Vortrag.<\/p>\n<p>Um zu fesseln darfst du nicht selbst gefesselt sein.&nbsp;Der Geiselnehmer deines Vertrauens wird das best\u00e4tigen.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Hypnotische Grooves entstehen nicht, indem du dich von den Noten hypnotisieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Hypnotische Grooves sind solche, die dich und dein Publikum in Trance versetzen.<\/p>\n<p>Und alles um sich herum vergessen lassen.<\/p>\n<p>Das geht nur ohne oder mit weit ge\u00f6ffneter Kneifzange.<\/p>\n<p>Alle m\u00fcssen loslassen.<\/p>\n<p>Und das zu schaffen,<\/p>\n<p>ist eine<\/p>\n<p>ist die<\/p>\n<p>ist deine<\/p>\n<p>KUNST.<\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/gallery.mailchimp.com\/a307b9dba9\/images\/0729a6aa-40db-442b-8eb2-e8053ed547b9.png?resize=600%2C338&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"338\"\/><figcaption><strong>Sei dabei und Teil des Publikums!<\/strong><br>Alles ist vorbereitet: Hinweise zu neuen Artikeln und meinen \u00fcbrigen Aktivit\u00e4ten k\u00f6nnen bequem in deinem E-Mail-Postfach landen \u2013 wenn du meinen release + newsletter abonnierst<strong>.<\/strong><br>Schau dir <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"hier (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/mailchi.mp\/0ff8347cce71\/release-news-2020-1\" target=\"_blank\">hier<\/a> ein Beispiel an.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n\t<div class=\"wp-block-jetpack-mailchimp\" data-blog-id=\"68966228\">\n\t\t<form\n\t\t\taria-describedby=\"wp-block-jetpack-mailchimp_consent-text\"\n\t\t\t\t\t>\n\t\t\t<p>\n\t\t\t\t<input\n\t\t\t\t\taria-label=\"E-Mail-Adresse eingeben\"\n\t\t\t\t\tplaceholder=\"E-Mail-Adresse eingeben\"\n\t\t\t\t\trequired\n\t\t\t\t\ttitle=\"E-Mail-Adresse eingeben\"\n\t\t\t\t\ttype=\"email\"\n\t\t\t\t\tname=\"email\"\n\t\t\t\t\/>\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><button type=\"submit\" class=\"components-button is-button is-primary \" style=\"\">volker giesek | release + news abonnieren<\/button><\/p>\t\t\t<p id=\"wp-block-jetpack-mailchimp_consent-text\">\n\t\t\t\tWenn du &#8220;abonnieren&#8221; klickst, teilst du deine E-Mail-Adresse mit Volker Giesek und Mailchimp. 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Verr\u00fcckte Geschichte.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2777,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-2896","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blogartikel"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/wood-1284440_1920.jpg?fit=1920%2C1275&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4Fngw-KI","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2896"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4164,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2896\/revisions\/4164"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}