{"id":4442,"date":"2021-02-19T09:40:00","date_gmt":"2021-02-19T08:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=4442"},"modified":"2021-05-19T10:15:05","modified_gmt":"2021-05-19T08:15:05","slug":"die-forbidden-blue-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=4442","title":{"rendered":"Die Forbidden Blue-Story"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-text-align-left wp-block-heading\">Zum Re-Release des Colorbox-Albums &#8220;Forbidden Blue&#8221; von 1995<\/h2>\n\n\n\n<p>Mir ist die gute Fee erschienen. Sie war ein Mann.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Auch bei den Feen gibt es also noch einiges zu tun in Sachen Gendergerechtigkeit. Weit und breit kein Maskulinum \u2013 so ungerecht und 20. Jahrhundert!<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8220;gute Fee&#8221; war mein damaliger Bandkollege <strong>Robby Siemens,<\/strong> b\u00fcrgerlich Robert von Siemens, und er ist tats\u00e4chlich ein Spross der Gr\u00fcnderfamilie des gleichnamigen Konzerns.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls hat er sich entschieden, lieber &#8220;Robby&#8221; statt &#8220;Robert von&#8221; zu sein und sich (unter anderem) dem Jazz zu widmen. Wer ihn spielen h\u00f6rt, wei\u00df, dass es die richtige Entscheidung war.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Wege kreuzten sich bei der Fusion Band <em>Tico Feo<\/em>, mit der wir damals M\u00fcnchen und Niederbayern ziemlich unsicher machten. Dort war Robby Saxofonist, Komponist und Proberaumbesitzer. <\/p>\n\n\n\n<p>Es muss so um 1993\/94 gewesen sein, als er nach einer Probe, w\u00e4hrend wir beide an unserem Belohnungs-Augustiner zuzelten, zu mir kam: &#8220;Volker, du komponierst in letzter Zeit sch\u00f6ne St\u00fccke. Ich finde, die m\u00fcssen jetzt dringend mal auf eine CD. Ich habe f\u00fcr mich schon lange die Vision, mit ausgew\u00e4hlten Musikern eine aufzunehmen. Wollen wir ein Album gemeinsam produzieren, mit deiner Musik?&#8221; Er h\u00e4tte bereits ein Budget zur Seite gelegt, ich br\u00e4uchte mir \u00fcber die Finanzierung keine Gedanken zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Komponisten-Jackpot!<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich habe ich noch vor dem n\u00e4chsten Schluck Bier euphorisch zugesagt. Danach rann es wie Gersten\u00f6l-Champagner meine Kehle hinunter. <\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten Wochen waren spannend. Es standen wichtige Entscheidungen an:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Welche St\u00fccke kommen auf das Album?<\/li><li>Wer bildet gemeinsam mit uns die Basis-Band, wer also spielt Bass und Schlagzeug?<\/li><li>Welche zus\u00e4tzlichen Instrumente w\u00e4ren bei welchen Titeln passend und welche Musiker sollen sie spielen?<\/li><li>Wollen wir (damals schwer angesagt f\u00fcr No-Names) einen Stargast engagieren? Wen? F\u00fcr welche Songs?<\/li><li>In welchem Studio nehmen wir auf? Gibt es da einen Fl\u00fcgel?<\/li><li>Bekommen wir es vielleicht sogar bei einem guten Label unter?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Beachte: Wir befinden uns in den 1990er Jahren: Kein Streaming, kein Spotify. Kein Weg, als DIY- (Do It Yourself-) Musician eine V\u00d6 komplett selbst zu stemmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns dann f\u00fcr eine abwechslungsreiche Mischung aus neun Titeln entschieden. <em>A Flash From Brown Eyes<\/em> von Robby, die anderen von mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlagzeuger <strong>Elmar Schmidt<\/strong> und Bassist <strong>Patrick Scales<\/strong> kannte ich aus Elmars Brasil-Show <em>Aquarelas Do Brasil<\/em>, bei der ich mit im Musiker-Pool war. Ich erinnere mich auch, dass Patrick relativ frisch bei Klaus Doldingers <em>Passport<\/em> eingestiegen war. Ich finde immer noch, die beiden sind auf dem Album ein Dream-Team in Sachen Groove. Patrick spielt au\u00dferdem ein toll phrasiertes Solo bei <em>That&#8217;s Why<\/em> und Elmar hat seinen Solo-Spot in <em>Chocolate Sprinkles<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau auf diesen Tracks soliert auch Stargast <strong>Randy Brecker<\/strong> lange und gut auf Trompete bzw. Fl\u00fcgelhorn. Beim Thema von <em>That&#8217;s Why<\/em> wird er unterst\u00fctzt von <strong>Claus Reichstaller<\/strong>, der mittlerweile Leiter der Jazzabteilung der M\u00fcnchner Musikhochschule ist, wer h\u00e4tte das damals gedacht?<\/p>\n\n\n\n<p>Gitarrist <strong>Dieter Holesch<\/strong> und Drummer <strong>Christian B\u00f6hm<\/strong> kannten Robby und ich aus der Band <em>Synergy<\/em>, mit der wir regelm\u00e4\u00dfig auf der B\u00fchne, u. a. der des M\u00fcnchner <em>Nachtcaf\u00e9s<\/em> standen (hier war der Name Programm: Showtime von 23:00 bis 4:00 \u2013 anfangs sogar 0:00 bis 5:00 \u2013, und man hatte gleich ein Engagement f\u00fcr eine ganze Woche, Kinder, das waren Zeiten!). Christian gibt <em>Peace of Mind<\/em> und <em>How Could I Forget?<\/em> den n\u00f6tigen Raum und Dieter ist auf <em>Bozzy<\/em> an der akustischen und auf <em>The Barking Fish<\/em> an der elektrischen Gitarre zu h\u00f6ren, auch jeweils mit ausgedehnten Soli.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzliche Farbtupfer bei <em>Peace of Mind<\/em>, <em>A Flash From Brown Eyes<\/em> und <em>Chocolate Sprinkles<\/em> liefert die Percussion von Patricks damaligem <em>Passport<\/em>-Bandkollegen <strong>Ernst Str\u00f6er<\/strong>. Bei <em>Bozzy <\/em>und <em>That&#8217;s Why<\/em> ist <strong>Stephan Maa\u00df<\/strong> am Werk, den Studiobetreiber und Toningenieur <strong>Michael M\u00fcller<\/strong> uns als ausgewiesenen Latin-Experten empfohlen hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Michael hat in seinem <em>Charisma<\/em>-Studio formidabel aufgenommen und gemischt. Da dort kein Fl\u00fcgel stand, wurden die Klavieraufnahmen ausgelagert ins Yemaya-Studio in Gr\u00fcnwald. Alles fand analog und auf Mehrspurband statt. Da wurden noch h\u00e4ndisch Fader gezogen, Potis gedreht und 1\/4 Zoll-Tonband in der Klebeschiene geschnitten. Ich erinnere mich auch, dass mich Michael eines Morgens, angemessen bedr\u00f6ppelt, mit der Nachricht konfrontierte, dass er bei irgendeiner Aktion das komplette Klavier-Intro von <em>Forbidden Blue <\/em>vom Vortag gel\u00f6scht hatte. Tja, keine Festplatte, kein Backup, keine Cloud &gt; kein Festplatten-Backup in der Cloud. Das Intro war unwiederbringlich fl\u00f6ten, ich habe es noch einmal eingespielt und Michael schuldet mir immer noch ein Bier\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich die Zeiten \u00e4ndern: Fr\u00fcher hat Opa vom Krieg erz\u00e4hlt, heute erz\u00e4hlen die Musik-Veteranen von pr\u00e4-digitaler Aufnahmetechnik.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich halte das f\u00fcr eine gute Entwicklung!<\/p>\n\n\n\n<p>So, alles gespielt, gemixt und gemastert \u2013 fertig!<\/p>\n\n\n\n<p>Und wohin nun mit dem Ganzen?<\/p>\n\n\n\n<p>So ein Gl\u00fcck! Ein Schulkumpel von Robby, <strong>Christoph B\u00fchring-Uhle<\/strong>, hatte sich 1988 mit seinem Label BSC Music selbst\u00e4ndig gemacht. Robby hat einen Band\u00fcbernahme-Vertrag unterschrieben, die Songs sind in den angeschlossenen Verlag gewandert (wo sie immer noch sind) und BSC Music hat unser Album <strong>am 27. Mai 1995 ver\u00f6ffentlicht!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings unter einem anderen Albumtitel als geplant. Die Inspiration f\u00fcr den Opener kam durch den Besuch einer Kunstausstellung mit Werken des deutsch-amerikanischen Malers Lionel Feininger. Das ber\u00fchmte &#8220;Feininger Blau&#8221; hatte es mir besonders angetan und der Song sollte eigentlich <em>Feininger&#8217;s Blue<\/em> hei\u00dfen. Wir hatten sogar schon einen Bildausschnitt auserkoren, den wir f\u00fcr das Cover verwenden wollten. Aber wir waren zu brav. Wir haben n\u00e4mlich beim Anwalt des Urenkels von Lionel Feininger in New York um Erlaubnis gefragt. Die Antwort h\u00e4tten wir aus der Familie eines K\u00fcnstlers nicht erwartet: &#8220;We strictly forbid the name Feininger in connection with Jazz.&#8221; Ich habe die Komposition kurzerhand in &#8220;Forbidden Blue&#8221; umbenannt und mir trotzdem den Kunstdruck unseres auserw\u00e4hlten Feininger-Werkes, den Robby mir zum Release geschenkt hat, \u00fcber das Sofa geh\u00e4ngt. Dort h\u00e4ngt er bis heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Welches Blau auch immer, Robby und ich waren stolz wie Bolle auf das, was wir angezettelt und durchgezogen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>So klang damals die original Release-Info vom Label:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#9fb01c;color:#131f5b\"><em>Ungew\u00f6hnliche Kl\u00e4nge und reiche Klangfarben aus dem tiefen S\u00fcden Deutschlands. Colorbox ist das gemeinsame Projekt von vier der interessantesten Musiker aus der gegenw\u00e4rtig bl\u00fchenden jungen deutschen Jazzszene.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#9fb01c;color:#131f5b\"><em>Die Colorbox Masterminds Volker Giesek und Robby Siemens haben sich auf dem St\u00fcck des Weges ihres gemeinsamen Werdegangs schon mehrfach als f\u00fchrende K\u00f6pfe erfolgreicher M\u00fcnchner Formationen bew\u00e4hrt. Volker Giesek entwickelte sich dabei zu einem vielbesch\u00e4ftigten Komponisten und Arrangeur. Robby Siemens erf\u00fcllt nicht zuletzt als Satzf\u00fchrer und Solist in der Big Band Burghausen unter F\u00fchrung von Al Parcino eine tragende Rolle. Der Drummer Elmar Schmidt ist u.a. Bandleader der bekannten Brasil Show &#8220;Aquarelas do Brasil&#8221; und daneben ein \u00e4u\u00dferst gefragter Sessionmann, der mit nahezu jedem interessanten Act in Europa gearbeitet hat. Der junge Bassist Patrick Scales wurde u.a. als Mitglied von Klaus Doldinger&#8217;s Passport bekannt und leitet erfolgreich seine eigene Gruppe Scalesenders. Mit ihrem langj\u00e4hrigen gemeinsamen Bandprojekt Colorbox arbeiten die vier Musiker sprichw\u00f6rtlich Jahre daran, die idealen Voraussetzungen f\u00fcr eine ad\u00e4quate Dokumentation ihrer Musik auf CD zu schaffen. Auf ihrem Deb\u00fctalbum &#8220;Forbidden Blue&#8221; werden sie von einer Reihe musikalischer Freunde unterst\u00fctzt und k\u00f6nnen u.a. einen echten Weltstar des Jazz als Special Guest begr\u00fc\u00dfen: Kein Geringerer als Randy Brecker veredelt zwei Tracks mit wunderbaren Improvisationen auf Trompete und Fl\u00fcgelhorn! &#8220;Unsere Musik ist f\u00fcr uns vor allen Dingen eine Form der Kommunikation&#8221;, sagt Robby Siemens, der mit seinem eleganten Saxophonstil dem Colorbox Sound sein akustisches Markenzeichen gibt. &#8220;Wie auch die Malerei ist sie eine direkt in die menschlichen Empfindungen treffende und \u00fcberall auf der Welt verst\u00e4ndliche Art der nonverbalen Kommunikation &#8211; deshalb kommt es nicht von ungef\u00e4hr, da\u00df sowohl unser Gruppenname als auch der Titel des Albums mit Farben zu tun haben.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#9fb01c;color:#131f5b\"><em>Diese neun zeitlos sch\u00f6nen Fusion-St\u00fccke, gr\u00f6\u00dftenteils von Pianist Volker Giesek komponiert, zeigen, da\u00df auch intelligente und anspruchsvolle Musik sehr unterhaltsam sein und einfach Spa\u00df machen kann. Anregende nonverbale Kommunikation auf einem hohen Niveau!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ok, eindeutig ein <em>Werbetext<\/em>. Die Wahrheit ist aber auch eher unsexy und nur bedingt in der Lage, das Interesse von Musikredakteuren, Veranstaltern und Feuilletons zu wecken:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#131f5b;color:#9fb01c\">Robby und Volker sind Band-Kumpels und hatten Bock eine CD zu machen. Kohle war kein Thema. Da haben sie einfach ihre Bandprojekte und die Stadt nach passenden Musikern durchforstet. Und weil die beiden zwar grundsympathisch, aber auch ein wenig gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig sind (und weil Kohle\u2026, na, du wei\u00dft schon), haben sie auch gleich noch Randy Brecker aus New York engagiert. Der war eh auf Tour und hatte am Vorabend im M\u00fcnchner Jazzclub Unterfahrt zu tun \u2013 und nach dem Vormittag bei ihnen im Studio garantiert ausreichend Kleingeld f\u00fcr 20 bis 30 Magnum Mandel an wirklich <em>jeder<\/em> Autobahnrastst\u00e4tte\u2026 Ach, ist das sch\u00f6n, wenn Kohle kein Thema ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Eine durch das Label in Aussicht gestellte Japan-Tournee scheiterte wohl daran, dass der Konzertveranstalter zun\u00e4chst annahm, Randy Brecker w\u00fcrde fest zur Band geh\u00f6ren oder Colorbox w\u00e4re sogar sein Projekt. Schade, ein paar Termine in japanischen Jazzclubs h\u00e4tten uns gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige sch\u00f6ne Konzerte haben wir dann mit der Basis-Band vom Album und mit anderen Besetzungen zwar gespielt, aber die waren von Japan richtig weit weg: Stadtteilfest M\u00fcnchen-Au, Feierwerk M\u00fcnchen oder Jazzclub Bad T\u00f6lz (wenn ich mich richtig erinnere).<\/p>\n\n\n\n<p>Robby ist dann auf&#8217;s Land gezogen und ich war ab 1999 zehn Jahre als Musikalischer Leiter am Theater\u2026 Danach gab es meinerseits einen Colorbox-Relaunch in neuer Besetzung bei einer anderen Plattenfirma.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst letzten Jahres hat Christoph mir nun erkl\u00e4rt, er w\u00fcrde die Label-Aktivit\u00e4ten herunterfahren, da 60-Stunden-Wochen f\u00fcr einen Rentner (der er mittlerweile ist) einfach zu viel sind. Er nimmt daher ab 2021 Alben aus dem Katalog (und infolge dessen von den Portalen) bei denen der Arbeitsaufwand durch das Erstellen von Digital-Abrechnungen etc. in keinem vern\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis zum finanziellen Ertrag steht. So eines ist inzwischen auch <em>Forbidden Blue<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat mein vollstes Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber gl\u00fccklicher Weise ist es ja mittlerweile ein Leichtes, als Urheber die digitale Verbreitung seines Outputs selber in die Hand zu nehmen und sich die gigantomanischen Streaming-Erl\u00f6se direkt vom DSP (Digital Service Provider) auszahlen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Over-Achiever, der ich bin, habe ich mir sogar von der GVL einen Labelcode besorgt und pr\u00e4sentiere \u00fcberfl\u00fcssiger Weise: Mein eigenes Label <em>Barking Fish Music<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein guter Name, denn das bluesig groovende <em><strong>The Barking Fish<\/strong><\/em> ist einer jener Tracks auf dem Album, an denen ich auch nach \u00fcber 25 Jahren (mehr als ein Vierteljahrhundert \u2013 oh, mein Gott!) nichts gravierend auszusetzen habe. Desgleichen hat <em><strong>Peace of Mind<\/strong><\/em> in meinen Ohren den &#8220;Test of Time&#8221; bestanden: Die Harmoniefolge ist klischeefrei und ich feiere darin mein damals frisch entdecktes Lieblings-Voicing f\u00fcr Mollakkorde. Robbys <strong>A Flash Brown Eyes<\/strong> macht mir immer noch Spa\u00df mit seinem Jungle-Groove und der teilweise skurrilen Anmutung. Das Klavier\/Sopransax-Duo <strong>You Around<\/strong> hat im Studio einige Anl\u00e4ufe gebraucht, aber Robby spielt super und ich mag die Akkorde. Au\u00dferdem ist das St\u00fcck meiner Frau gewidmet, und auch die gef\u00e4llt mir immer noch genau so gut wie damals \u2013 mindestens. <em><strong>Forbidden Blue<\/strong><\/em> schlie\u00dflich ist sogar nach wie vor im Live Set der Band, wo der ausgedehnte Solo-Teil in sehr freie Gefilde f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor Kurzem hat nun die GEMA eine Mehrheitsbeteiligung am Digitalvertrieb <em>Zebralution<\/em> (mit dem auch BSC zusammen arbeitet) erworben. Sie sind gerade dabei, die Plattform <em>MusicHub<\/em> als Digital Service Provider aufzubauen. Zun\u00e4chst nur f\u00fcr GEMA-Mitglieder, sp\u00e4ter auch f\u00fcr andere Musiker.<\/p>\n\n\n\n<p>Also flugs meine GEMA-Nummer heraus gekramt, als Beta-Tester angemeldet und beta-getestet, ob MusicHub es tats\u00e4chlich schafft, das Album\u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.blogaroundsound.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/volker_gieseks_colorbox-forbidden_blue.jpg?w=1100&#038;ssl=1\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center has-text-color has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#9fb01c;color:#131f5b\">\u2026<em>Forbidden Blue<\/em> von <em>Volker Gieseks Colorbox<\/em><\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center has-text-color has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#9fb01c;color:#131f5b\"><strong>ab heute, FR 19. Februar 2021<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center has-text-color has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#9fb01c;color:#131f5b\">auf allen g\u00e4ngigen Streaming und Download-Portalen\u2026<\/h4>\n\n\n\n<p>\u2026am Start zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach allem, was ich wei\u00df, sieht es gut damit aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterst\u00fctzen kannst du mich wie immer \u00fcber <strong>Bandcamp<\/strong> (auch ich mag Magnum Mandel\u2026).<\/p>\n\n\n\n<p>Als kleinen Ansporn, habe ich mir dort etwas Besonderes f\u00fcr dich ausgedacht:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#121e59;color:#ffffff\"><strong>Jeder, der das ganze Album auf Bandcamp kauft, erh\u00e4lt als Bonus, zusammen mit seinem Download, das original Notenmaterial von damals zu allen Songs als PDF. Teilweise in Sonntagsschrift von mir pers\u00f6nlich per Hand verfasst, teilweise mit den ersten Notationsprogrammen, die Gott werden lie\u00df.<\/strong> Wer keine Noten lesen kann, m\u00f6ge sich auf einer rein grafischen Ebene daran erfreuen ;).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color has-background\" style=\"background-color:#4e0743;color:#ffffff\">Ich freue mich aber auch \u00fcber alle, die einfach <strong>zuh\u00f6ren<\/strong>, <strong>liken<\/strong>, und bei <strong>Bandcamp<\/strong> und <strong>Spotify<\/strong> den <strong>Follow-Button<\/strong> dr\u00fccken!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"350\" height=\"470\" style=\"position: relative; display: block; width: 350px; height: 470px;\" src=\"\/\/bandcamp.com\/EmbeddedPlayer\/v=2\/album=4100199327\/size=large\/bgcol=ffffff\/linkcol=0687f5\/tracklist=false\/\" allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-right has-text-color has-background\" style=\"background-color:#4e0743;color:#ffffff\">Auf Spotify und Apple Music erscheint das Album auf meinem neuen &#8220;Volker Giesek&#8221;-Profil (nicht mehr auf &#8220;Volker Gieseks Colorbox&#8221;).<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><a href=\"spotify:album:6eSTMnpbpeEsx2xV2ma8Va\">\n<iframe src=\"https:\/\/embed.spotify.com\/?uri=spotify%3Aalbum%3A6eSTMnpbpeEsx2xV2ma8Va\" style=\"display:block; margin:0 auto; width:300px; height:380px;\" frameborder=\"0\" allowtransparency=\"true\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Re-Release des Colorbox-Albums &#8220;Forbidden Blue&#8221; von 1995 Mir ist die gute Fee erschienen. 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