{"id":4776,"date":"2021-09-18T00:10:00","date_gmt":"2021-09-17T22:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=4776"},"modified":"2024-04-03T18:14:40","modified_gmt":"2024-04-03T16:14:40","slug":"enas-vermaechtnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.blogaroundsound.de\/?p=4776","title":{"rendered":"Enas Verm\u00e4chtnis"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Onkel Ernst<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im Haus meiner Kindheit ist alles sch\u00f6n geordnet. Sogar die Generationen: Unterm Dach wohnen meine Schwester und ich, im ersten Stock unsere Eltern, im Erdgeschoss Oma und Opa (die Eltern meiner Mutter). Dann kommt der Keller, und da im hintersten Zimmer kommt &#8220;Onkel Ernst&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Onkel Ernst ist eines der sechs Geschwister meiner Oma. Ein gelernter, aber dauer-arbeitsloser Schlosser, der, nach dem Krieg einquartiert, irgendwie dort h\u00e4ngengeblieben ist. Warum, wei\u00df ich nicht genau und es ist auch egal, er ist einfach da, schon immer \u2013 und ein ziemlich schr\u00e4ger Vogel. Ein schweigsamer, meist stoppelb\u00e4rtiger Einsiedler mit breitem Kopf und Hornbrille. Offensichtlich hat er keine gro\u00dfen Anspr\u00fcche an sich und das Leben. Vielleicht hat er auch einfach aufgegeben. In meiner Erinnerung tr\u00e4gt er die immer gleiche, breit gerippte braune Cordhose, dazu ein Flanellhemd in undefinierten Farben und dar\u00fcber jahrein, jahraus seine braune, schlabbrige Strickjacke. Ein Clochard mit festem Wohnsitz, kauzig und m\u00fcrrisch, aber harmlos. <\/p>\n\n\n\n<p>Abseitigkeit inmitten geordneter Verh\u00e4ltnisse, das ist spannend und faszinierend! Weshalb ich Onkel Ernst, den alle nur \u201eEna\u201c nennen, h\u00e4ufig und gerne in seiner trostlosen, nach Schimmel, altem Mann und Hund m\u00fcffelnden Keller-Enklave besuche. Ok, oft ist auch der Hund der Grund. Denn der und ich sind die dicksten Freunde, die man sich \u00fcberhaupt nur vorstellen kann! Dabei wurde das Tier uns regelrecht auf\u2018s Auge gedr\u00fcckt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Hund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Eines Morgens hatte meine Oma eine herrenlose wei\u00dfe H\u00fcndin am Gartentor angeleint gefunden. Meine Familie hat den wei\u00dfen Spitz (ich traue mich noch nicht, &#8220;die wei\u00dfe Spitzin&#8221; zu schreiben, aber es kann nicht mehr lange dauern\u2026) kurz entschlossen bei sich aufgenommen und &#8220;Nelly&#8221; getauft. Bald schon war klar, weshalb das Tier ausgesetzt worden war: Nelly war hochschwanger, und unsere Familie nach wenigen Wochen um einen pechschwarzen Pudel-Spitz-Mischling reicher. Der schlappohrige Kerl eroberte die Herzen im Sturm. Unm\u00f6glich h\u00e4tte man ihm Schmerzen zuf\u00fcgen und seinen Schwanz kupieren lassen k\u00f6nnen, wie es bei Pudeln \u00fcblich ist (wohin er optisch eindeutig tendierte).<\/p>\n\n\n\n<p>So trug der wuschelige Knuddel-Bastard zeitlebens und voller Stolz den ausladenden Ringelschwanz eines Spitzes mit sich herum. Der Hund war gro\u00dfartig, der pure Anti-Mainstream, ich habe ihn geliebt! Sein Name war &#8220;Nazi&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Echt, kein Witz: Nazi.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Eine Familie aus SPD-W\u00e4hlern (und garantiert ohne NSDAP-Vergangenheit) gew\u00e4hrt 20 Jahre nach Kriegsende einem Nazi in Gestalt eines schwarzen Pudels Unterschlupf. Daf\u00fcr beh\u00e4lt die Sozialdemokratie auf ewig die absolute Mehrheit im deutschen Bundestag \u2013 das hat faust&#8217;sche Dimensionen! Jedoch waren sowohl Tier als auch Angelegenheit durch und durch unpolitisch sowie frei von Drama, das kann ich an Eides statt versichern. Wem das nicht reicht, der schaue sich als ultimativen Beweis die Entwicklung der Sozialdemokratie seit damals an.<\/p>\n\n\n\n<p>Schuld am Namen &#8220;Nazi&#8221; war mein Onkel Hans-Dieter (der Bruder meiner Mutter). Er hat bis zur islamischen Revolution von 1979 viele Jahre in Teheran, der Hauptstadt des Iran, gelebt und dort als Ingenieur f\u00fcr eine internationale Baufirma gearbeitet. Im Persischen ist &#8220;Nazi&#8221; \u2013 gesprochen wird es &#8220;Nasi&#8221; \u2013 ein verbreiteter (weiblicher wie m\u00e4nnlicher) Vorname und bedeutet &#8220;niedlich&#8221;. Und das macht ja nun im Zusammenhang mit einem jungen Hund durchaus Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re Adolf Hitler bei seiner allabendlichen Lekt\u00fcre alter persischer Schriften im Schein der Lesefackel auf diesen Namen gesto\u00dfen, sein Sch\u00e4ferhund h\u00e4tte ohne Zweifel nicht auf den Namen &#8220;Blondie&#8221; geh\u00f6rt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich bin sicher, niemand aus meiner Familie, einschlie\u00dflich meinem Onkel, hat damals die Schreibweise des persischen Wortes f\u00fcr &#8220;niedlich&#8221; gekannt oder nach ihr geforscht (googeln gab\u2019s nicht).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Jedenfalls geht w\u00e4hrend meiner Kindheit in den ausgehenden 1960er Jahren auch f\u00fcr mich &#8220;Nasi&#8221; komplett in Ordnung. Dabei wei\u00df ich nicht einmal, dass &#8220;mein&#8221; Hund damit quasi auf den Namen &#8220;Niedlich&#8221; h\u00f6rt. Ich gehe vielmehr davon aus, dass sein Name selbstverst\u00e4ndlich die Verniedlichung von &#8220;Nase&#8221; ist. Total plausibel: Schwarze, feuchte Brombeernase, schnupper-schnupper, einfach s\u00fc\u00df und super knuffig: &#8220;Nasi&#8221;, logo, passt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sitze also mit Nasi (ich schreib\u2018s ab hier mal lieber, wie man\u2018s spricht, ich will den Webcrawlern vom Verfassungsschutz nicht zu viel Angriffsfl\u00e4che bieten\u2026) auf dem Sofa in Onkel Ernsts Zimmer. Der Hund wird von mir gnadenlos liebkost, w\u00e4hrend Ena seiner Lieblingsbesch\u00e4ftigung nachgeht und mit einem stumpfen Stummel-Bleistift fein s\u00e4uberlich Buchstaben in die K\u00e4stchen eines Kreuzwortr\u00e4tsels eintr\u00e4gt. Jedwede Konversation verbietet sich angesichts seines hochkonzentrierten Gesichtsausdrucks.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das spielt keine Rolle, ich bin bei meinem Hund und er ist bei mir.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Kreative<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ena l\u00e4sst mich komplett au\u00dfen vor, sogar, wenn er bei einem Begriff nicht weiter kommt. Klar, was k\u00f6nnte ein Sechsj\u00e4hriger schon wissen? Halbgott der Persiden? H\u00fclsenfrucht mit 23 Buchstaben, die letzten drei alle Ypsilons? Geliebter der Hepatitis? Abk. f\u00fcr Abk\u00fcrzung? Allerh\u00f6chstens beim letzten h\u00e4tte ich eine Chance\u2026 Aber selbst die bekomme ich nicht, denn lieber kramt Ena ein speckiges, altes Notizbuch im DIN A5-Format hervor. Es ist Teil seiner h\u00f6chstpers\u00f6nlich und handschriftlich angelegten (!), selbst verwalteten und gepflegten (!), alphabetisch geordneten (!) &#8220;Kreuzwortr\u00e4tsel-Enzyklop\u00e4die&#8221;. Mal sucht er darin nach einem L\u00f6sungswort, mal tr\u00e4gt er ein neu entdecktes ein. <em>Work in Progress<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, mein Onkel Ernst ist ein schrulliger, sozial gest\u00f6rter, vom Schicksal gebeutelter armer Kerl. Doch er hat noch eine zweite, sehr bemerkenswerte Seite. Er ist n\u00e4mlich auch: Ein Kreativer, ein Bastler und Erfinder. Seine Ideen pr\u00e4sentieren sich der Welt allerdings durch den Filter seiner Verschrobenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Zu seinen gr\u00f6\u00dften W\u00fcrfen z\u00e4hlt eine &#8220;Drachen-Steige-Lass-Maschine&#8221;, die wir an einem windigen norddeutschen Herbsttag gemeinsam auf eines der angrenzenden Felder hieven und ausprobieren. Mit ihr w\u00fcrde man einen Drachen mit etwas Gl\u00fcck und Geschick in ungeahnte H\u00f6hen steigen lassen. Dazu hat er eine Art Kabeltrommel gebaut, auf die er unz\u00e4hlige, \u00fcber Jahre gesammelte und aneinander geknotete lange Bindf\u00e4den gewickelt hat. Am \u00e4u\u00dferen Ende dieser Leine ist der Drachen befestigt. Die Trommel ist auf eine Achse gezogen, die auf zwei U-f\u00f6rmigen Halterungen aus Eisen liegt. Links und rechts an der Trommel sind Handgriffe angebracht. Man kann also kurbeln, entweder, um mehr Leine zu geben und den Drachen steigen zu lassen, oder um ihn wieder Richtung Boden zu man\u00f6vrieren. Der Clou ist jedoch, dass Trommel und Achse mittels eines zweibeinigen Gestells auf dem Boden ruhen. Das Ganze ist also, entgegen den Gepflogenheiten beim Drachen-Steigen-Lassen, f\u00fcr den station\u00e4ren Einsatz konzipiert. Daher hat Onkel Ernst auch einen ausrangierten alten, gro\u00dfen und sehr bequemen Fahrradsattel mittels <em>Wei\u00df-der-Geier<\/em> mittig hinter der Trommel an dem Gestell angebracht, in Reichweite der Griffe. \u00c4hnlich wie bei einem Fahrrad, sitzt der Sattel auf einem Rohr, welches hier allerdings in einem breiten Fu\u00df m\u00fcndet. So hat die Gesamt-Konstruktion stabilen dreibeinigen Stand. Damit schl\u00e4gt mein Gro\u00dfonkel zwei Fliegen mit einer Klappe: Er kann einen Drachen so hoch steigen lassen, wie es mit g\u00e4ngigem Equipment niemals m\u00f6glich w\u00e4re und obendrein braucht der alte Mann sich daf\u00fcr keinen Zentimeter vom Platz zu bewegen. Genial! <\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Einsatz der Vorrichtung gl\u00fcckt, beim zweiten zerrt der b\u00f6ige Herbstwind so stark am Faden, dass er rei\u00dft. Der Drachen endet zerfetzt hoch oben in einer der Pappeln des Nachbargrundst\u00fccks. Die &#8220;Maschine&#8221; wird nie repariert. Onkel Ernst hat keine Zeit und wohl auch keine Lust. Er hat n\u00e4mlich schon das n\u00e4chste Gro\u00df-Projekt im Visier:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ein Treppenaufgang samt Gel\u00e4nder, durch den Spazierg\u00e4nger sicherer und bequemer auf den Deich bei unserem Haus gelangen k\u00f6nnen, als es \u00fcber die unbefestigte B\u00f6schung der Fall ist. Idee, Konzept, Bauleitung und Ausf\u00fchrung liegen komplett in Enas Hand. Er verbringt Tage damit, Stufen in die Grasnarbe zu schlagen, sie mit Holzpfl\u00f6cken zu befestigen, \u00c4ste f\u00fcr die St\u00fctzpf\u00e4hle des Gel\u00e4nders sowie den Handlauf zu beschaffen, zuzus\u00e4gen und abzuschleifen (es soll ja niemand mit einem Splitter in der Hand enden). Leider wird sein altruistischer Einsatz zwar von Vielen, nicht jedoch vom Bremer Ordnungsamt gew\u00fcrdigt, weshalb er sein Konstrukt dann auch nach entt\u00e4uschend kurzer Zeit, z\u00fcgig und unter Androhung einer saftigen Geldstrafe, wieder aus dem \u00f6ffentlichen Raum entfernen muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Undank ist mitunter der Welten Lohn.<\/p>\n\n\n\n<p>Und aller Kreativen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Geschenk<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Nur zu besonderen Anl\u00e4ssen verl\u00e4sst Onkel Ernst sein Refugium im Souterrain und steigt an die Oberfl\u00e4che der Welt zum Rest der Menschheit empor. So ein Anlass ist auch der Heiligabend 1971. Ich bin mittlerweile acht Jahre alt. Die Bescherung tobt. Ich war schon dran und liege, komplett in meinen nagelneuen <em>M\u00e4rklin<\/em>-Stahlbaukasten versunken, b\u00e4uchlings unter dem Tannenbaum. Da beugt sich meine Mutter zu mir herunter und bittet mich in sehr feierlichem Tonfall, mein Spiel kurz zu unterbrechen, denn Ena h\u00e4tte noch ein Geschenk f\u00fcr mich. Wow! Noch nie gab es ein Geschenk von Onkel Ernst. An keinem Geburtstag, an keinem Weihnachten, Ostern sowieso nicht. Und das ist auch in Ordnung, schlie\u00dflich ist er ein armer Mann. Au\u00dferdem steht er f\u00fcr Isolation und liebenswert-kauzige Kreativit\u00e4t, sicher nicht f\u00fcr Weltgewandtheit und glitzernden Konsum. Dieses Mal jedoch muss er zun\u00e4chst eisern gespart haben und dann \u00fcber seinen Schatten gesprungen sein, mitten hinein in die zur Vorweihnachtszeit \u00fcberv\u00f6lkerte Spielwarenabteilung eines der gro\u00dfen Bremer Kaufh\u00e4user. Denn er \u00fcberreicht mir, stolz und selbst ein wenig aufgeregt, einen in Geschenkpapier verpackten Karton. Der ist immerhin so gro\u00df, dass ich beide Arme brauche, um ihn in Empfang zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ich packe aus. Es ist eine Modelleisenbahn. Nie h\u00e4tte ich mir eine gew\u00fcnscht. Sie ist auch nicht von <em>M\u00e4rklin<\/em>, wovon Modelleisenbahnen in meiner kindlichen Vorstellung zu sein haben, sondern von einer Marke, die kein Mensch kennt. Vor allem ist die Spurbreite anders, als ich sie von den Anlagen meiner Freunde (bzw. ihren V\u00e4tern) kenne. Diese Schienen hier sind viel zu breit, geradezu riesig. Im Karton liegt eine klobige Lok und zwei Personenwagen, gleich drei fetten h\u00e4sslichen Entlein. Dieses Set ist f\u00fcr Vorschulkinder. Ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen, bedanke mich artig und willige ein, als Ena, euphorisch von meiner Mutter unterst\u00fctzt, vorschl\u00e4gt, sie gleich einmal auszuprobieren. Die Strecke ist schnell aufgebaut: Ein Oval. Ich wei\u00df nicht, ob man sie durch den Zukauf weiterer Elemente noch ausbauen k\u00f6nnte, aber darauf kommt es auch nicht mehr an. Diese Modelleisenbahn hat bei mir bereits verkackt, bevor der erste Zug den nicht einmal vorhandenen Bahnhof verl\u00e4sst. Nie werde ich sie ins Herz schlie\u00dfen. Erst bin ich entt\u00e4uscht und w\u00fctend. Im n\u00e4chsten Moment sch\u00e4me ich mich f\u00fcr meine Undankbarkeit, und es bef\u00e4llt mich eine unergr\u00fcndliche, diffuse Mischung aus Fremdscham und tiefem Mitleid mit Ena. Ein bleierner Schleier legt sich \u00fcber mein kindliches Gem\u00fct. Gef\u00fchls-Premiere! Ich bin todtraurig, auf eine allumfassende und bodenlose Weise. Ist das Weltschmerz? Wir schauen schweigend zu, wie der monstr\u00f6se Zug ein paar Runden dreht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Dann gibt es Essen, zum Gl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p>Weltschmerz abgeblasen, statt dessen Toast und Lachs bis zum Abwinken, wie immer an Weihnachten. Onkel Hans-Dieter hat auch dieses Jahr was springen lassen.   <\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Abendessen kehren Ena und ich nicht mehr zur Eisenbahn zur\u00fcck. Am n\u00e4chsten Morgen baue ich sie ab und verstaue sie im Karton.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich r\u00fchre sie nie wieder an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Erfolg<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Sp\u00e4t zwar, aber nicht zu sp\u00e4t, werden Onkel Ernst, seine sehr besonderen Ideen, Gro\u00df-Basteleien und sogar das missgl\u00fcckte Geschenk dann doch noch ein Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie tun es genau hier und jetzt, denn ich wollte dar\u00fcber schreiben \u2013 und du hast es gelesen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Verm\u00e4chtnis<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>1.<\/p><p>Freiheit, Kreativit\u00e4t und Gl\u00fcck liegen im Rahmen deiner M\u00f6glichkeiten. Du kannst ihn von innen erweitern, aber nie erfolgreich verlassen.<\/p><p>2.<\/p><p>Eher sollte Erf\u00fcllung Erfolg sein als Erfolg Erf\u00fcllung, denn Erfolg liegt mitunter nicht in deinen H\u00e4nden, Erf\u00fcllung liegt dort immer.<\/p><p>3.<\/p><p>A dog is a man\u2019s best friend.<\/p><cite>\ud83d\udc15\u200d\ud83e\uddba<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Onkel Ernst Im Haus meiner Kindheit ist alles sch\u00f6n geordnet. Sogar die Generationen: Unterm Dach wohnen meine Schwester und ich, im ersten Stock unsere Eltern, im Erdgeschoss Oma und Opa (die Eltern meiner Mutter). 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