Hirn aus Schrott

 

Dupp du-dupp, du-duh

Dupp du-dupp, du-duh

 

Henning ist ein Mann, der nicht lang warten kann

Der sich freut, wenn Dieter sich blamiert – garantiert

Geht an all’n vorbei und stellt sich vorne an

Weg da, so sehn Sieger aus

Was hab ich ihn vermisst!

Find ich mutig, wie Henning uns zeigt

Dass er ’n Arschloch ist

 

Dupp du-dupp, du-duh

Dupp du-dupp, du-duh

 

Alles kurz vorm Kollaps auf der Autobahn

Ich fahr auf der vierten Spur allein – sonst kein Schwein

Niemals würde Henning bei den Losern fahrn

In den Spiegel schaut er nie

Was soll da schon groß sein?

Find ich toll, wie er offen und ehrlich sagt:

 

„Hey, scheiß aufs Klima

Ich fahr Porsche Cayenne

Ich bin Herr, du der Diener

Nur ein Smash-Hit führt in den Top Ten“

Schwarze Scheiben wie Asphalt

Ja, der Graf mag kein Licht

Sitzt hoch oben auf Leder

Schaut herab, doch was sehn tut er nicht

Oh Gott!

Ein Hirn aus Schrott!

 

Dupp du-dupp, du-duh

Dupp du-dupp, du-duh

 

Andre Autos? Sind Henning viel zu klein

Für so ’nen Henning, da muss es was Besondres sein

Nur so wird er von andern Leuten wertgeschätzt

Wobei ’ne Meute fieser Leute ihn seit Kindertagen hetzt

Sie wolln ihm an den Kragen und im Cockpit an das Leder

Charismatischer Entscheider sein, das möchte schließlich jeder

In der Nacht, da wacht er schweißgebadet auf

Er hat geträumt, sein Ego steht bei Ebay zum Verkauf

 

Dupp du-dupp, du-duh

Dupp du-dupp, du duh

 

Sag mir bitte, warum, lieber Gott

Machst du ’n Hirn aus Schrott?


Text & Musik: Volker Giesek

Der ganz große Wurf

 

Zwei am Fluss, die werfen Steine

Opa große, Tim eher kleine Continue reading→

INFORMATION FÜR ALLERGIKER! Dieser Text kann Kommas und eingeschobene Nebensätze enthalten.

Da bin ich wieder, denn ich bin wieder da.

Schon seit Ende August.

Da sind meine Frau und ich aus unserem auf 2 (!) Orte verteilten Luxusurlaub im Spreewald und in Lübow (nahe Wismar) wiedergekommen.

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Das ist grottiges Deutsch, aber es stimmt.

Verhaltensauffälligkeiten sind bei Künstlern ja eher die Regel (schau mich und das hier an). Mit leichtem „Offset“ durchs Leben schweben – herrlich!

Doch auch innerhalb der Parallelgesellschaft gibt es Konventionen. Und wenn du die doppelte Verneinung lebst, wird’s richtig schwierig.

Das ist mir in der Nikolaikirche in Wismar klar geworden. Dort haben wir ein Konzert von 4 Klassischen Musikern (3 Posaunisten und ein Schlagzeuger) besucht. Ihr Programm hieß „Der weiße Hai im Alpensee und Johann Sebastian Bach“.

Verrückte Geschichte.

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Volker goes Singer/Songwriter!

  1. Soll ich? Ach, lieber nicht, ist ja auch gar nicht so gut / so wichtig / so dringend.
  2. Oh Gott, bloß nicht, was, wenn…?
  3. Das kann ich nicht, auch nie lernen und mach bestimmt sowieso alles falsch.
  4. Die sind alle so viel besser / erfahrener / cooler. Und sie werden lachen.
  5. Lachen werden sie.
  6. Lachen.
  7. Und mit ihnen die ganze Welt.
  8. Über mich.
  9. Alle…bis auf Mutti.

Kommt dir eines davon bekannt vor, sobald dir ein Projekt außerhalb deiner Komfort-Zone begegnet?

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Traumjob

 

Business Lunch im Maßanzug

Das Beste ist gerad gut genug

Bronzegefärbte Gecken.

Prosecco-Sekretärinnen

Die schrill in Kaffeeküchen kichern

Und nach Lip-Gloss schmecken. Continue reading→

Das gibt Ärger. Es ist 6:23 und ich sitze mit frisch geputzten Zähnen in meinem schwarz-beige gestreiften Schlafanzug vor dem Rechner und schreibe den nächsten Blogartikel. Obwohl meine Frau mir verboten hat, heute Blogartikel zu schreiben.

Gleich wacht sie auf und entdeckt mich. Dann ist es aus.

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Also ich bin seit letztem Monat und Worte zum Sonntag | Teil 1 immer noch nicht drauf gekommen, du?

„…“

JA KLAR, Mensch, danke! Du bist super.

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Der Termin steht:

12. Februar 2017 | 20:00 | München, Black Box im Gasteig

(Tickets: München Ticket oder Abendkasse)

Ich muss verrückt sein.

Anders ist es nicht zu erklären.

Ich sehe schon die Schlagzeilen: Continue reading→


Ich hab keinen Bock mehr

Überhaupt und auf Musik.

Statt dessen möchte ich der Welt viel lieber den (immerhin frisch gewaschenen) Mittelfinger zeigen.

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Dieser Weg… wird ein Holzweg sein

Oh Mann, hätte ich doch bloß die Klappe gehalten.

Weiß doch jeder: Reden ist Schweigen, Silber ist Gold.

Hm. Oder so…

Aber nein, ich muss im letzten Artikel (hier) ja groß herausposaunen:

Nichts, um das ich mich als Musiker aktiv bemüht habe, war von einem direkten Erfolg gekrönt.

Und ich habe dir eine Geschichte versprochen.

Also habe ich mich hingesetzt und nachgedacht.

Mit Hilfe der dunklen Seite der Macht.

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It’s nice to be famous

Neulich ist auf dem Blog der Jazzschool München (der Stätte meiner schauerlich-schönen, Schüler quälenden Unterrichtstätigkeit, mu-ha-ha-ha-harrr…) ein Interview mit mir erschienen.

Endlich kann ich nachvollziehen, wie sich Sting oder Paul McCartney fühlen. Aber man gewöhnt sich ja schnell an den Presserummel…

Das Schöne daran:

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Mohnsemmel

Mein Mohnsemmel-Manifest!

Ist das noch ein Musik-Blog hier?

Letztes Mal: Die Salami-Taktik, jetzt: Der Brötchenbrief und Mohnsemmeln.

Und wenn du weiter liest, begegnest du noch

  • Butter
  • O-Saft
  • Wurst
  • Käse
  • Lachs und Sekt
  • sowie einem Pfannkuchen

Hm…

Ernährungs-Blog Around Sound?

Giesek ganz unten?

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