Das gibt Ärger. Es ist 6:23 und ich sitze mit frisch geputzten Zähnen in meinem schwarz-beige gestreiften Schlafanzug vor dem Rechner und schreibe den nächsten Blogartikel. Obwohl meine Frau mir verboten hat, heute Blogartikel zu schreiben.

Gleich wacht sie auf und entdeckt mich. Dann ist es aus.

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Also ich bin seit letztem Monat und Worte zum Sonntag | Teil 1 immer noch nicht drauf gekommen, du?

„…“

JA KLAR, Mensch, danke! Du bist super.

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Der Termin steht:

12. Februar 2017 | 20:00 | München, Black Box im Gasteig

(Tickets: München Ticket oder Abendkasse)

Ich muss verrückt sein.

Anders ist es nicht zu erklären.

Ich sehe schon die Schlagzeilen: Continue reading→


Ich hab keinen Bock mehr

Überhaupt und auf Musik.

Statt dessen möchte ich der Welt viel lieber den (immerhin frisch gewaschenen) Mittelfinger zeigen.

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Dieser Weg… wird ein Holzweg sein

Oh Mann, hätte ich doch bloß die Klappe gehalten.

Weiß doch jeder: Reden ist Schweigen, Silber ist Gold.

Hm. Oder so…

Aber nein, ich muss im letzten Artikel (hier) ja groß herausposaunen:

Nichts, um das ich mich als Musiker aktiv bemüht habe, war von einem direkten Erfolg gekrönt.

Und ich habe dir eine Geschichte versprochen.

Also habe ich mich hingesetzt und nachgedacht.

Mit Hilfe der dunklen Seite der Macht.

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It’s nice to be famous

Neulich ist auf dem Blog der Jazzschool München (der Stätte meiner schauerlich-schönen, Schüler quälenden Unterrichtstätigkeit, mu-ha-ha-ha-harrr…) ein Interview mit mir erschienen.

Endlich kann ich nachvollziehen, wie sich Sting oder Paul McCartney fühlen. Aber man gewöhnt sich ja schnell an den Presserummel…

Das Schöne daran:

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Mohnsemmel

Mein Mohnsemmel-Manifest!

Ist das noch ein Musik-Blog hier?

Letztes Mal: Die Salami-Taktik, jetzt: Der Brötchenbrief und Mohnsemmeln.

Und wenn du weiter liest, begegnest du noch

  • Butter
  • O-Saft
  • Wurst
  • Käse
  • Lachs und Sekt
  • sowie einem Pfannkuchen

Hm…

Ernährungs-Blog Around Sound?

Giesek ganz unten?

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Das ist deine Gage

„Was bleibt mir denn übrig?“ – Nicht viel und deshalb nur eins.

Du musst aufpassen

Es ist ein schleichender Prozess.

Es beginnt ganz harmlos.

Und steigert sich.

Bis alles anders ist als gedacht.

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Klar verkaufst du bei Auftritten auch weiterhin deine CDs, alles gut.

Aber was machst du jetzt mit deiner Musik im Internet?

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Noch nie war meine Musik eine finanzielle Säule meiner Existenz

So, nu isses raus. Is doch egal…

„Aber du bist doch Musiker, wie jetzt?“

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Was ist jetzt?

Mit iTunes, Spotify, Deezer, YouTube, SoundCloud etc.?

Mit deinen Downloadzahlen, mit meinen Klicks?

Mit Einnahmen aus Veröffentlichungen?

Mit Plattenfirma, Bandübernahmevertrag und Verlagsdeal?

Mit Crowdfunding und Creative Commons Lizenzen?

Mit Selbstmarketing, Facebook, Twitter und GooglePlus?

Mit Eintrittspreisen, Gagen, Zuschauerzahlen und Auftritts-Konditionen?

Mit „Geiz ist geil“ („Bin ich vielleicht doch blöd?“) und Gratis-Mentalität?

Was ist jetzt mit unserer Musik und Geldverdienen?

Mit dem guten Künstlerleben?

Was ist jetzt mit uns!?

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Zu Beginn: Volksmusik singende Kinder – damit kann nichts schief gehen und ich erobere dein Herz im Sturm:

 

Am Ende des letzten Artikels habe ich ein schönes, altes Wort für jemanden versprochen, der ohne viel theoretisches Hintergrundwissen, mehr aus dem Bauch als aus dem Buch, einfach drauflos spielt, ein großes Repertoire auswendig parat hat und die Zuhörer auf einer nicht-intellektuellen, sondern eher emotional-spirituellen Ebene erreicht.

So einer ist… Continue reading→